Auf der Straße fuhr der Nürnberger Postwagen vorbei, und der Postillon blies ins Horn.

Es kamen bis zum Abend viele Leute, um nach seinem Befinden zu fragen. Frau von Imhoff blieb lange an seinem Bett sitzen.

Um acht Uhr schickte die Pflegerin zum Pfarrer Fuhrmann, der mit größter Schnelligkeit eintraf. Er legte Caspar die Hand auf die Stirn. Mit angstvoll großen Augen schaute sich Caspar um; seine Schultern zitterten. Er machte mit dem Zeigefinger auf dem Deckbett Bewegungen, als wolle er schreiben. Das dauerte jedoch nicht lange.

»Sie haben mir einmal gesagt, lieber Hauser, daß Sie auf Gott vertrauen und mit seiner Hilfe jeden Kampf kämpfen wollen,« sagte der Pfarrer.

»Weiß es nicht,« flüsterte Caspar.

»Haben Sie denn heute schon zu Gott gebetet und ihn um seinen Beistand angerufen?«

Caspar nickte.

»Und wie ist Ihnen darauf gewesen? Haben Sie sich nicht gestärkt gefühlt?«

Caspar schwieg.

»Wollen Sie nicht wieder beten?«