(düster)

Man ist nie auf ein Ende gefaßt, wenn es da ist. Der Glückliche steht immer an einem Anfang.

Fanny

Ein Ende, Gentz! Wer spricht vom Ende? Wahrlich, du betrübst mich ganz und gar. Ich bin ganz irre jetzt.

Gentz

Sprich nur weiter, Fanny, so hör ich wenigstens deine Stimme.

Fanny

Dir mag’s von mindrem Wert erscheinen, was mich jetzt erfüllt; vielleicht ist’s auch so, doch was nützt Rede und Widerrede, wenn dich die Sinne zwingen und dich auf den Weg treiben, – einem in die Arme, der wartet, wartet, und den du nicht hast kommen sehn, und du mußt zu ihm, als ob’s Gott selber so beschlossen hätte. Rühmt’ ich seine Augen oder seinen Gang oder daß er’s redlich meint und ein treues Gemüt hat, so würd ich lügen, Gentz, denn dies ist’s nicht, was mich hintreibt, ’s ist vielmehr wie ein Rhythmus beim Tanz, der die Unruhe auflöst und die Luft um einen her dünner macht. Auch auf Betrug war’s nicht abgesehn, denn her bin ich gekommen, um alles frei zu sagen, nur hat’s mir weh um dich getan.

Gentz

Wie deine Augen glänzen, Fanny ...