Anna
(in deren Zügen sich eine innige Besorgnis malt, leise)
Karl Heinrich!
Lang
Und keinen Menschen! Keinen, der ’s redlich meint! So ohnmächtig sein! Geh von mir fort. Du hast nichts an mir. Geh aus meinem Hause. Ich bin kein Mann für dich. Bin deiner nicht wert. Geh zu einem, der ’s mit ehrlichen Feinden zu tun hat und ein Schwert in die Faust nehmen kann, wenn ihn die Horde bedrängt. (Er setzt sich mutlos und matt wieder in den Sessel.)
Anna
(wie oben)
Nicht so, Karl Heinrich!...
Oder willst du nur darum bei mir bleiben, weil mein Schicksal deiner Torheit zu Hilfe gekommen ist? Trotzt ihr doch in eurer blinden Sucht, ihr Weiber, dem Himmel selber unvernünftige Taten ab. Ja, er wird gebaut, dein Turm. Er wird gebaut.