Agra(Laurie's Hôtel), Citadelle mit der Perlenmoschee;der Taj! Das Grabmal SchachJehan's an den Ufern des Jumna inmitteneines zauberhaften Gartens, das wunderbarsteBauwerk auf Erden – übersteigtAlles, was ich je gesehen! Mosaike bei Hathuram.Fahrt nach Futhpur Sikri, dieLieblingsresidenz Akbar's, drei Fahrstundenvon Agra. Am 2. abends mit Beit und Ladenburgnach Gwalior (3.-4. März), wowir im neuen Staatsbungalow famos wohnen.– Unabhängiges Reich, Palast, Sindia,prachtvolle Citadelle mit exquisiten Marmorschnitzereienund farbiger Majolicabekleidung,auf hohem Felsrücken weit dasLand überschauend. Besuch beim ResidentenMajor Barr – Maharajah Ráná vonDholpur.
GOLDENER TEMPEL AMRITSAR

5., 6., 7., 8. März.

Delhi (Northbrook's Hôtel), die aus rohem Sandstein gebaute Citadelle, »the Ridge«. Das Museum, welches den Namen kaum verdienen würde, wäre nicht dort eine herrliche indo-griechische Figur aus schwarzem Stein, die so schön ist, dass man sie für eine der besten griechischen Sculpturen halten könnte, – landwirthschaftliche Ausstellung, Nautch Girls, Faustkampf, Nabob von Ludhiana, Maler Ludwig Hans Fischer mein Nachbar bei Tisch – Kutb Minár!

9. März.

AFGHANE Amritsar. Der goldene Tempel ist allein werth, die Reise nach Amritsar zu unternehmen. Der prächtige Tempel ganz aus Marmor und mit Gold verziert, steht mitten in einem Teich, umgeben von einer Terrassenanlage mit mächtigen Bäumen und kleineren Tempelbauten, alles in Farbe und Gold schimmernd. Teppichfabriken und Seidenstickereien, in welchen die schönsten indischen Stickereien gemacht und verkauft werden, Sikhs – 1 Uhr Weiterfahrt über Labore nach
(10., 11., 12. März) Peshawar (Traveller's Bungalow), hochinteressante Trachten, ganz anders wie sonst in Indien, Alles schon afghanischer Typus, Col. Warburton, Mr. Spencer. – Dienstag auf des letzteren Polopony nach Fort Jamrud am Eingange des Kybarpasses und mit Warburton, Capt. und Mrs. Middleton, Akhsan Khan etc. in den Khybarpass nach Ali Musjid, der Felsenfestung am Ende des Passes an der afghanischen Grenze – 42 engl. Meilen – abends per Bahn retour über die Attock-Brücke über den Indus an jener Stelle, wo ihn einst Alexander der Grosse übersetzt haben soll, nach
(14. März) Lahore (Charing Cross Hôtel), eine grosse schöne Stadt mit Häusern voll der schönsten holzgeschnitzten Balcone und reicher, zumeist mit farbigen Fayenceplatten belegter Architektur, schöne Sikh-Bauten, Moscheen, Museum, Jehangir's Grab.

FORT ALI-MUSCHID

17., 18. März.

Jeypore (Kaiser-i-Hind-Hôtel), die grösste Stadt der Rajputana und eine der interessantesten Städte von noch unabhängigen Staaten in Indien. Die grossen Bauten, breite Strassen und grosse Plätze verleihen der Stadt ein grossartiges Gepräge, welches durch die Eigenart seiner Bewohner und ihrer Sitten noch mehr an Interesse gewinnt als andere indische Städte, – mit zwei französischen Jesuiten, Prof. Henri Hyvernat und Dr. Paul Müller Simonis, – prachtvolles Museum, Palast, Elefantenritt nach Ambir, Major Prideaux, Resident.

19., 20. März.