„So wenig hatte er ihn vergessen, daß heute bereits drei seiner Nachkommen auf den Namen des Kundschafters getauft sind.“
„Was? Auf den Namen des armen, ungebildeten Jägers? Die Reichen, die Großen, die Leute in Amt und Ehren und, was noch besser ist, die Gerechten und die Guten führen seinen wirklichen, richtigen Namen?“
„Mein Bruder und zwei meiner Vettern sind stolz darauf, sich nach jenem edeln Manne nennen zu dürfen.“
„Wirklich und wahrhaftig mit dem richtigen Namen, der mit einem N anfängt und mit einem L aufhört?“
„Mit demselben Namen,“ bestätigte der junge Mann lächelnd. „Nein, mein Freund, nicht das Geringste ist vergessen, das dem Gedächtnis des Trefflichen dienen kann. Sogar mein Jagdhund, der gegenwärtig hinter einem Stück Wild streift, stammt von einem Tier ab, das Nathaniel Bumppo einst meinem Großvater als Andenken aus der Ferne sendete, und einen besseren und zuverlässigeren Hund gibt's nicht in den ganzen Vereinigten Staaten.“
„Hektor,“ sagte der Alte mit vor Bewegung erstickter Stimme, „Hektor, mein Hundchen, hast du das gehört? Dein Fleisch und Blut ist in der Prärie!“
Er vermochte nicht länger an sich zu halten.
„Knabe,“ rief er, „jener Jäger, jener Kundschafter, bin ich! Ich bin Nathaniel Bumppo! Ein Krieger einst, jetzt ein elender Fallensteller!“
Und aus Quellen, die längst versiegt geschienen, brachen heiße Tränen hervor und strömten unaufhaltsam über seine welken Wangen. Er verbarg das Antlitz auf den Knien und schluchzte laut.
Erstaunt, tief gerührt und voll Ehrfurcht blickten die drei anderen auf ihn. Lange vermochte keiner ein Wort hervorzubringen.