Hektor hatte inzwischen Zeichen von Unruhe von sich gegeben, und auch der jüngere Hund erhob seine Nase witternd gegen den Wind.

„Was ist's, Hundchen?“ fragte der alte Jäger den treuen Gefährten. „Sag's uns deutlich, Hektor.“

Der Hund knurrte und wies die Zahnstumpfe. Der Trapper verstand ihn.

„Wir dürfen nicht länger zögern,“ sagte er zu Middleton. „Hebt Eure Dame auf des Doktors Esel, und dann fort. Der Squatter und seine Brut sind kaum noch eine englische Meile oder zwei entfernt.“

Inez saß im Sattel, da trat Ellen an sie heran.

„Gott geleite Euch, Lady Inez,“ sagte sie tränenden Auges, die Hand der anderen ergreifend. „Vergesset das Unrecht, das mein Oheim Euch zugefügt hat —“

„Aber kommt Ihr denn nicht mit uns?“ fragte die junge Frau erstaunt.

„Ich kann nicht — ich darf nicht!“ schluchzte Ellen. „Ich würde in des Oheims Augen dadurch noch mehr als Verräterin dastehen, als dies jetzt schon der Fall sein muß. Ich kam als Waise zu ihm, und er hat in seiner Art gut an mir gehandelt; ich darf ihn in solcher Lage nicht verlassen.“

„Vorwärts!“ drängte der Trapper, „wir dürfen keine Minute mehr verlieren!“

Damit setzte er sich in Marsch; der Hauptmann, der den Esel führte, folgte ihm schnellen Schrittes, ebenso der Doktor.