„Was? Ich?“ rief Paul, in sein zottiges Lockenhaar greifend. „Das sollte mir einfallen! Ich will im dünnsten Baumwollenzeug mitten in einen weiserlosen Schwarm hineinspringen — und ein Mann, der das tut, fürchtet sich wahrhaftig auch vor Ismael und seinen ungeschlachten Söhnen nicht — aber mit Leichen und Totengebeinen will ich nichts zu tun haben!“
Da trat der kleine Doktor hervor.
„Wenn hier eine Leistung erforderlich ist, zu der feste Nerven gehören,“ sagte er ruhig, „so bin ich der Mann dazu.“
Der Trapper schaute ihn an.
„Könnt Ihr dem Tode ohne Beben ins Gesicht sehen?“ fragte er. „Oder muß ich selber hingehen, auf die Gefahr hin, daß die Hunde ein Geheul anstimmen, das uns verraten kann?“
„Ihr zweifelt?“ entgegnete der Gelehrte in stolzer Bescheidenheit. „Ehrwürdiger Trapper, Ihr kennt mich noch lange nicht.“
Damit eilte er spornstreichs in das Dickicht. Es vergingen einige Minuten, und schon begann der alte Jäger, der nur mit Mühe die Hunde ruhig erhalten konnte, ungeduldig zu werden, als Doktor Battius eiligst wieder zum Vorschein kam, dabei aber mit allen Zeichen einer großen Erregung unausgesetzt hinter sich blickend.
„Irgend etwas hat ihn erschreckt,“ sagte der Trapper. „Nun, Freund, was ist's?“
„Ein Basilisk!“ stammelte der kleine Mann ganz verstört. „Ein Tier von der Ordnung serpens! Ich meinte bisher, er lebe nur in der Fabel, allein die Natur übertrifft selbst die kühnsten Phantasien des Menschen!“
„Besinnt Euch, Mann,“ ermahnte der Jäger; „die Furcht läßt Euch Zeug schwatzen, das unsereiner nicht verstehen kann. Was habt Ihr gesehen?“