Der Trapper winkte Middleton heran. Die Flüchtlinge beschleunigten ihre Schritte und befanden sich bald in der Mitte der Sioux, von denen einige absaßen, um den Frauen ihre Pferde anzubieten. Bald saß Ellen, von Paul emporgehoben, auf einem der Tiere, und Middleton leistete seiner Inez denselben Dienst.
„Kennt mein Bruder Krieger von roter Farbe, deren Herz böse ist?“ begann der Trapper, als auch der Doktor seinen geliebten Esel bestiegen hatte und nun mit einem Gefühl der Sicherheit um sich blickte.
„Der Herr des Lebens hat Häuptlinge, Krieger und Weiber geschaffen,“ antwortete der Teton, mit diesen drei Bezeichnungen, seiner Meinung nach, alle Abstufungen des Menschengeschlechts, von der erhabensten bis zur niedrigsten, umfassend.
„Ganz recht. Er schuf auch Bleichgesichter, die böse sind; so jene, die mein Bruder dort heranziehen sieht.“
„Wollen die zu Fuß auf ihre schlimmen Taten ausgehen?“ höhnte der Häuptling, während sein funkelnder Blick verriet, daß er sehr wohl wußte, was jene zwang, sich so kümmerlich zu behelfen.
„Ihre Reittiere haben sie verloren, aber Pulver, Blei und Decken sind noch genug in ihrem Besitz,“ versetzte der Trapper. „Sieht mein Bruder dort den blauen Punkt am Rande der Prärie? Noch weilt der Strahl der sinkenden Sonne auf ihm.“
„Mahtoree ist kein blinder Maulwurf.“
„Gut. Das ist ein Felsenberg, und auf ihm befinden sich die Güter der Langmesser.“
Des Wilden Auge erschimmerte in freudigem Triumph; er zählte die Gestalten im Zuge Ismaels.
„Ein Krieger fehlt,“ sagte er.