Rache schnaubend? Und ha, vielleicht ist Isai’s Sohn auch,
David, mit ihm, der frech nach der Kron’ und dem Leben mir strebet!
Schon befragt’ ich den Herrn: des furchtbarn Schlachtengeschickes
Ungewiß, nach dem Gesetz’,[2] und siehe, nicht gab er mir Antwort!
D’rum zu der Zauberinn hin: nun sollen die Todten mir kund thun,
Was er im nächtlichen Dunkel verhüllt. So völlig verworfen
Steht vor ihm Saul, der König? Warum? Wer rief ihn zur Herrschaft?“
Sagt’ es, ergrimmt; doch schnell erhob sich vor seinem Gemüth jetzt,
Als er rasch hinschritt, ein Bild voll Schreckengestalten
Von der vergeudeten Huld und Gnade Jehova’s. Mit Wehmuth