„Geh’ nun hin,“ sprach sie zu dem Könige, „dein ist der Weinberg:

Naboth lebet nicht mehr.“ Er hieß anspannen die Rosse,

Eilte hinaus, und labte sein Aug’ an dem schnöden Besitz nun.

Doch schon kam, von Jehova gesendet, der furchtbare Richter

Solchen Frevels heran. Ihm nahte Helias am Weinberg;

Stand entrüstet vor ihm, und sprach mit zermalmenden Blicken:

„Deine Hand ist geröthet von Blut. Wie hast du gefrevelt

Jetzt an dem heiligsten Recht’, und, meuchlings, errungen das Eigen

Naboths! Horch, von Jehova verkünd’ ich es: hier an dem Weinberg,

Wo den Gerechten im Volk du ermordetest, sollen die Hund’ einst