Lecken dein Blut; zerreißen voll Wuth, in Jesreels Zwinger

Dein unmenschliches Weib, als, dort aus dem Fenster gestürzet,

Unter des Rosses zermalmendem Huf’, an die Mauer ihr Blut spritzt!“

Achab zittert’, und sprach: „Hab’ ich ermordet den Bürger

Jesreels? Ich vergossen sein Blut? Wann bin ich denn strafbar

Vor Jehova gewandelt? Mein Feind, deß’ kannst du mich zeihen?“

„Ja, deß’ kann ich dich zeih’n, du Abgötter,“ sagte Helias

Jetzt voll Zorn, „du hast, ein niedriger Sclave, dem Weib dich

Feig’ ergeben, und Böses verübt vor des Ewigen Antlitz!

Zitt’re vor ihm: bald wird er dich und die Deinen zerschmettern.“