Auf daß er Benhadad, dem syrischen König, die Freistadt

Ramoth,[10] in Gileads Flur, entrisse vor allen, als Sieger.

Juda’s Herrscher dienete Gott mit redlichem Herzen.

Denkend des Schlachtengeschicks, des wandelbaren, begann er:

„Achab, erforschen wir nicht, ob Huld uns wird von Jehova?“

Jener lieh nur Götzendienern sein Ohr, die ihm Siegsruhm

Kündeten; doch der König von Juda verlangte: Jehova’s

Diener rathe zum Kampf, zum Frieden, wie Gott es bestimmet.

Mürrisch geboth dann Achab, daß Micha,[11] der göttliche Seher,

Schnell erscheine vor ihm und Josaphat. „Künde doch Gutes,“