Aber er herzte das Kind, und rief in die Halle: „Ghiesi,
Leite die Sunemitinn herauf in die Wohnung des Lebens!“
Und mit geflügeltem Schritt, von Angst und Hoffnung getrieben,
Stürzte die Mutter herein in die Kammer. Sie schrie, zu dem Himmel
Hebend die zitternden Händ’ empor, den jauchzenden Dankruf,
Als den Sohn sie erweckt, im blühenden Leben erblickte;
Drückt’ ihn fest an die Brust, und küßt’ ihn, und sank zu den Füßen
Seines Erretters hin, und weinete selige Thränen.
D’rauf, der Stimme beraubt vor Wonn’, und der Kammer enteilend,
Trug sie ihn auf dem Arm dem kehrenden Vater entgegen.