„Jenseits leid’ ich nicht mehr. Allmächtiger, stärke den schwachen,

Bebenden Greis! Du weißt es: nicht wählt’ ich des niedrigen Treubruch’s

Schmählichen Rettungsweg — ich wählte den Tod des Gerechten!

Lös’, o, gütig das Band des seel’umengenden Fleisches,

Daß sie sich schwing’ empor, und dir auf immer vereint sey!“

Doch der Unsterbliche beugte sich jetzt nach dem sterbenden Greis’ hin,

Und ein zitternder Tropfen sank ihm herab aus den Augen,

Deß’ ätherischer Glanz des Mitleids innige Wehmuth

Spiegelte; kühlt’ ihm sofort die Gluth der thauenden Wangen

Sanft mit dem fächelnden Schwung der goldenen Flügel, und haucht’ ihm