Muth und Vertrau’n auf den Herrn, in das angsterschütterte Herz ein.
Wie von dem Alpengebirg des Morgens schimmernder Nebel
Auf g’en Himmel sich schwingt, und schnell in den bläulichen Luftraum
Fortzuschweben, sich sehnt; doch hält ihn des ragenden Felsens
Scheitel noch fest: er haftet mit zartem Fuß’ auf den Höhen:
Also schwebte sein Geist, nun los- von dem Leibe sich ringend,
Leis’ empor, da stets ermattender’n Schlages sein Herz schlug,
Jetzo nur schwach mehr zitterte, stand — und ruhte für immer.
Doch nun stürzte der himmlische Freund an die selige Brust ihm;
Drückte den Seelenkuß, zum Pfand des unsterblichen Lebens