Zusah, jauchzend ein Täubchen auf, wie es eben verwundet
Durch den grausamen Weih’, im Flug’ aus den Lüften herabsank.
Aber er sah, daß es blutete. Schmerz ergriff ihn; er eilte,
Rasch nach dem ragenden Zelt’, und holte die Milch aus der Kammer,
Ihm, hinknieend im Gras’, die blutende Wunde zu kühlen.
Siehe, da kam mit wildem Gejauchz’ sein finsterer Bruder,
Ismael, aus dem Hain gesprungen, herbei, und ersehend
Isaaks fromme Sorg’ um das Thier, verhöhnt’ er den Knaben
Frech; naht’ ihm, und zertrat es mit stampfendem Fuß in dem Staub dort!
Isaak strebte das Täubchen vor ihm zu schützen — vergeblich: