Seines Königs und Herrn, der streng die Meuterer strafet.“
Abir gehorcht’, und kam: da wollt’ ein Schrei Salomone’s
Lippen entfliehen. Sie eilete vor; dann stand sie, beherrschend
Wieder des Herzens Angst, und lispelte, leise, vor sich hin:
„Gott, wie ertrüg’ er die Qual? Von zartester Jugend durch Krankheit
Lebenerschöpft, nährt er im schmächtigen Leibe den Geist zwar
Stark- und männlich gesinnt — ach, habt Erbarmen, ihr Henker,
Tödtet ihn schnell! Du stärk’ ihn, Herr, in der Stunde des Todes!“
Lispelt’ es leise für sich, und drückte das Herz mit der Rechten.
Abir sah die Umstehenden an. Die Lilienblässe