Aber nicht lebte der Wüth’rich mehr, und der Führer des Heeres,
Den er gesandt, floh jetzt, aufstöhnend vor grimmigem Herzleid,
Fort aus des Todes Gefild, das sein’ Erschlag’nen bedeckten.
Juda sah nach dem himmlischen Freund’, ihm mit Thränen zu danken,
Hastig sich um; doch sieh’, er schwand aus den Augen des Helden,
Siegverheißenden Blick’s. Nur Gorgias droht’ in dem Feld noch.
Dämmernd schwebte der Morgen herauf: da kam auf den Berghöh’n
Dieser herbei mit dem Heer’, und sah, von Staunen gefesselt,
Liegen im Todesgefild die Tausende; rauchen des Lagers
Trümmer umher, und den Feind sein harren in dräuender Stellung.