Im II. B. Moses 2. Cap. 22. Vers, heißt es: „sie gebar ihm einen Sohn, den er Gerschom (Fremdling) hieß, weil er, wie er sagte, ein Fremdling im Auslande sey,“ und weiter unten IV. Cap. 20. Vers: „Moses ließ seine Frau, und seine Söhne auf Eseln reiten“ u. s. w. Da aber, wie II. B. 18. Cap. erzählt wird, Jethro, der Schwiegervater Moses, nach dem Durchzug durch das rothe Meer, zu ihm am Horeb in der Wüste, mit dessen Gattinn Zipora und seinen zwei Söhnen gekommen war, von welchen er den einen Gerschom, und den andern Elieser (Gott half) hieß, „weil der Gott seines Vaters ihm beigestanden, und von dem Schwerte des Pharao befreit habe,“ so ist anzunehmen, daß ihm dieser später geboren worden, und die vielfache Zahl im IV. Cap. 20. Vers durch ein Versehen der Abschreiber in den Text gekommen sey.
[7]Vers 108.
Das Zerreißen der Kleider war bei den Morgenländern ein Zeigen großer Trauer, und des dadurch erregten Schmerzens.
[8]Vers 135.
Siehe II. B. Moses VI. Cap. 16., 18., 20. Vers.
[9]Vers 138.
Pharao war der allgemeine Nahme der Könige von Aegypten. — Der Geschichtschreiber Appian nennt diesen insbesondere Amasis, und Eusebius Cenchris. Usserus aber glaubt, er habe Amenophis geheißen, und sey der Belus der Griechen, der Vater des Danaus und Aegyptus gewesen.
[10]Vers 146.
Nach dem Jos. Flavius hieß diese Tochter Pharao’s, Thermuthis. Clemens von Alexandrien, der sie Myrrhina nennt, berichtet: sie sey lange verheiratet, doch kinderlos gewesen, deßwegen sie den Moses an Kindes statt angenommen habe.
[11]Vers 153.