Lieblich umlockt, voll Jugendkraft und blühender Schönheit.
Aber er stand verwirrt, und wußte nicht, wie er beginne,
Bis er sich wieder ermannt’, und d’rauf mit kräftigem Laut rief:
„Sprich: weß’ Landes du bist, o Fremdling? Triegt uns die Ahnung
Nicht, so kommst du gesandt von dem Kaiser der Deutschen, Rudolphus,
Der uns vielleicht des Saumsals zeiht, und unrühmlicher Trägheit,
Weil wir ruhen dahier, bei Saitenspiel und Gesängen
Uns ergetzend, und sein’, des feindbedrängten nicht achten?
Doch wir harreten nur des Winks, den er uns verheißen,
Und gedenken, ihm treu und redlich zu Hülfe zu stehen!“