Daß er erkenne die eigene Schuld, entsage der Rachgier,
Und, als Herrscher versöhnt, heimkehre den Seinen zum Segen!“
Aber mit Staunen vernahm’s der, einst kampfdürstende Marbod,
Als er umschwebte das Haupt des Bethenden, wie er dem Gegner
Frieden gelobte, versöhnlich und mild, und konnt’ es nicht fassen —
Er, der stets nur Schlachten ersehnt’, und glühenden Muths voll,
Selber aufreizte den Feind auf den Pfaden des irdischen Lebens.
Zweifelnd stand er lange vor ihm. Er wähnte, bekümmert:
Ihm gebrech’ es an Kraft und an raschvordringender Kühnheit
(Nicht begreifend sein Herz, ein Irrender, Lichtesberaubter)