Saß der Kaiser, und sah mit düsterem Blick’ in des Morgens
Dräuende Gluth. Er dacht’ im Geiste das dunkele Schicksal
Tausender, bis zu dem Abendlicht’ entschieden zum Leben,
Oder zum Tode, mit Angst! Bald sollten die Lose, so grau’nvoll,
Fallen des blutigen Kriegs — des holdumlächelnden Friedens,
Wie es dem mächtigen Feinde gefiel, dem er ihn gebothen.
Ach, der Jammer des Volks durchdrang ihm die Seele! Zum Himmel
Hob er den Blick, und lispelte so mit gefalteten Händen:
„Laß den Frieden, o Herr, ihm mild erscheinen im Frühroth,
Und erwärmen sein Herz mit den huldausspendenden Strahlen,