„König, verzeih’: er zitterte nicht! Dich täuschte der Rachgier
Seelenverwirrende Gluth. Wohl staunt’ ich, als er so muthvoll
Dir entgegen trat auf dem Plan: du sporntest den Rappen
Weise davon. Gut war’s: nicht wehrlos falle der Gegner,
Tapferen Herzens, dem tapferen Mann; das hast du erwogen:
Selber beut sich ja oft nur klügeren Seelen das Glück an.“
Sprach so, kaum bekämpfend die Wuth, die ihm heimlich des Herzens
Tiefen zerriß, und er lächelte nur. Doch jener zernagte,
Schweigend, die Lippen vor Zorn: denn Spott verriethen die Augen
Milota’s. Jetzt entblößt’ er das Schwert, und flehte zum Himmel: