„Ewiger, der du schirmst das Recht, und bestrafest das Unrecht;
Auch in der Vorzeit oft in die Hände der Führer des Volkes
Gabst dein Rächerschwert, zu vertilgen Israels Gegner,
Höre mein Fleh’n, und laß’ mich jetzt vergelten im Vollmaß
Dem, der, frevelnd an mir, verletzte die Treu’ und die Wahrheit,
Mich beschimpfend vor allem Volk, da er laut es gebilligt:
Heimlich im Zelt sollt’ ich ihm huldigen — schändlicher Trug war’s!
Mich verachtet das Volk seitdem, und die jammernde Mutter
Meiner Erzeugten weis’t die unschuldigen Opfer des Truges
Mir, im verzweifelnden Schmerz. O, gib mir den Sieg in dem Kampf jetzt!“