Langsam und wankend vor Schmerz, die Stufen hinauf in die Kammer,
Wo die Heilige sanft entschlummerte: schnell zu erwachen
Wieder zum ewigen Glück’ und nie vergänglicher Wonne.
Ihr zu dem Haupt’ und den Füßen, die Stirn’ in die Hände geheftet,
Saßen die Töchter umher: gleich Marmorgestalten am Grabmaal,
Die zur herzerschütternden Schau der Künstler gebildet.
Hartmann beugte sich über sie hin; er küßte, noch stöhnend,
Ihr die erkaltete Hand, und der leis’aufweinende Vater
Warf sich im stillen Gebeth’ auf die Knie’. Nur Seufzer erschollen;
Thränen regten sich nur an den schmerzerstarreten Wangen.