Aber am Morgen wie dumpf und bang ertönen die Glocken

Von den Thürmen der Stadt! Was läuft, und drängt sich das Volk jetzt,

Thränenumflossenen Blicks, in die heiligen Hallen des Domes,

Den, wie im Dunkel der Nacht, unzählige Kerzen erhellen?

Feierlich schallt ein Wehe-Getön’ aus der Orgel: Posaunen

Heulen, gedämpft, in den Sterbegesang vielstimmigen Chores,

Der von dem Tage des Zorns, von dem unerbittlichen Richter,

Von dem Gericht und dem Ende der Welt in Feuer und Flammen,

Spricht mit erschütterndem Laut. Doch jetzt gewahren die Augen

Mitten das Trauergerüst, auf drei, sich verjüngenden Stufen