Die nur zum Segen gelebt, als Mutter der Armen und Waisen.

Aber, erschütternd zu schau’n: nicht fern dem heiligen Altar,

Knie’t, von den Seinen umringt, und im Trauergewand auch der Kaiser:

Alle zugleich vor Schmerz erblaßt — wie gealtert seit gestern!

Ach, sie starren zuweilen mit rothgeweineten Augen

Nach dem Sarg’, und sehnen sich, ihr, der selig Erhöhten,

Wieder vereinet zu seyn schon dort auf immer und ewig!

Als nun alles erfüllt, und die heilige Handlung vollbracht war,

Schwebte der Sarg, vom Gerüst’ auf kräftige Schultern gehoben,

Langsam hinab in die Fürstengruft. Zu Paaren geordnet,