Gingen die Priester ihm vor, und beteten leise den Bußpsalm;
Ihm nachfolgten die Ihren mit wankendem Schritt. Und so ward dort
Beigesetzt in der Gruft die Leiche der edelsten Fürstinn.[2]
Aber der Kaiser sprach zu dem ältesten seiner Erzeugten,
Albrecht: „Glühender Schmerz nagt tief in dem Herzen des Vaters
Und der Erzeugten zugleich, die jetzo der Mutter beraubt sind.
Ach, mich zög’ es wohl hin, in der einsamen Kammer zu trauern,
Jahrlang: denn nicht sehe ich mehr die holde Genossinn
Meines Lebens vor mir; nicht hör’ ich die Worte des Trostes
Aus dem Munde der Gattinn hinfort, wenn Tage des Kummers