Von Schafhausen allein tönt Donnergetös’, in des Abends

Stille hörbarer noch dem Ohr: wo im schwindelnden Jähsturz

Sich von dem Klippendamm hinab zum versunkenen Strombett

Stürzt die gewaltige Fluth, aufschäumt an den Felsen, und dorther

Schauernden Nebelqualm in die Haine hinaus, und die Thäler

Sendet im Windeshauch’, unendlichen, ewigen Eilflugs.

Sieh’, ein Ritter kam aus fremden Landen gezogen!

Eilig trabt’ er die Straße herab, und ihm folgte der Knappe

Fern, ermattet der Last der Wanderung. Aber den Ritter

Trieb herzinniges Leid und der Heimath glühende Sehnsucht.