Stiller wurd’ es im Zelt, da rief mit umschallender Stimme
Lichtenstein: „Was soll uns der Ernst bei der fröhlichen Mahlzeit?
Morgen ruft uns die Schlacht mit donnerndem Laut’, und des Frohsinns
Jubel verhallt. Wer kehret, wer nicht? Weß’ Sitz an dem Tisch hier
Leer ist bei’m künftigen Mahl: das steht uns zum Glück noch verborgen;
D’rum genießet des Augenblicks, eh’ er schwindet auf immer!
Soll dieß herrliche Fest des Sängers ermangeln? Er harret
D’raußen nur eures Winks: der gemeinsamen Freude gedacht’ ich.“
„Sage mir an,“ sprach Rudolph jetzt, „weß’ Landes und Volkes
Rühmt sich dein Sänger? Bekannt sind mir die Weisen der Meister: