Dort der Schwester noch, der redlichen: denn in dem Leben

Theilten wir Freud’ und Leid, vereint von der zartesten Jugend!“

Wieder ein Anderer trat mit dem Knappen beiseit’, und geboth ihm:

„Kömmst du vorüber die Burg, wo mir, holdselig, das Fräulein

Treue Minne gelobt: oft hast du es selber gesehen,

Wie von dem Erker sie mir, dem Scheidenden, thränenden Blickes,

Nachsah, dann noch fern mit dem schimmernden Tuche mir winkte:

O so sprich: „Treu bis in den Tod ihr weiht’ ich das Leben!“

Doch der fromme Gemahl begann mit sinnendem Ernst so:

„Redlicher, kehrst du, des Ritters beraubt, zur rühmlichen Heimath: