Dir: als Vater das dunkle Geschick der Kinder bedenkend.“
Ottgars blühender Sohn gehorcht’ ihm: er stürzte zu Rudolphs
Füßen; umfaßt’ ihm die Knie’, und rief erschütternden Lautes:
„Mildgesinnt, so sprachen sie all’, ist der mächtige Kaiser,
Dem ich hier auf den Knie’n, und mit thränenerfülleten Augen
Rufe: erbarme dich mein, des Verwaiseten; lasse des Vaters
Leich’ uns frei, der dir erlag in der schrecklichen Feldschlacht!
Hast ja auch Kinder, und sie erfreu’n sich des liebenden Vaters
Noch, der, machtbegabt, sie schirmt, und zu Ehren erhebet.
Aber, o, mich Unglücklichen: denn des Vaters beraubet,