Welcher so hold mir war, vermiss’ ich die mächtige Hand jetzt,

Die mich hatte geführt auf des Lebens unsicheren Pfaden!

Dennoch wird sein Grab im vaterländischen Boden,

Der sein theures Gebein bedeckt, und der redende Denkstein

Mir erfüllen die Brust mit Trost, und mit Stärke sie waffnen;

Stillen den Schmerz der Mutter um ihn, und erheben des Volkes

Sinkenden Muth, das stets, in Treu’ ergeben, ihm anhing.“

Doch der erhabene Kaiser schwieg, mit sinnenden Blicken

Ueber den Jüngling gebeugt, und das Volk dort weinete ringsum.

„Höre des Sohnes Fleh’n,“ begann jetzt Lobkowitz finster,