[7] Vers 176.
Die hier bezeichneten Fürsten sind: Albrecht I., Friedrich der Schöne, Maximilian I., Carl V., Maria Theresia, Joseph II., Leopold II., Franz I.
[8] Vers 320.
Nach Fugger geschah diese Handlung zu Mainz, als Kaiser Rudolph das Reich bereisete, im Jahr 1273. (Siehe Spiegel der Ehren. S. 84.)
[9] Vers 372.
Wiener-Neustadt — erhielt den Titel der Allzeit Getreuen schon von Herzog Friedrich dem Streitbaren, wie es aus einer ihr im Jahr 1242 ertheilten Privilegien-Urkunde erhellet. Kaiser Leopold I. schenkte ihr im J. 1708 eine Fahne mit der Aufschrift: Semper fidelis civitas Neostadiensis — pro Caesare et Religione — wie solches nebst andern historisch merkwürdigen Seltenheiten in dem Rathhaus-Archive daselbst zu ersehen ist.
[10] Vers 410.
Ein Meisterwerk der gothischen Baukunst, das alle Fremden durch seinen majestätischen Umfang in Erstaunen setzte, das sogenannte Dormitorium, oder Schlafhaus zu Lilienfeld, welches ursprünglich den Klosterbrüdern zur gemeinschaftlichen Wohn- und Schlafstätte diente, als noch, außer dem Chorgebeth, das Ausräuten und Urbarmachen der Wildniß umher ihr hauptsächliches Geschäft war, ging durch den großen Brand (13. September 1810) völlig zu Grunde, so daß keine Spur mehr von seiner Herrlichkeit übrig blieb.
[11] Vers 478.
Der Lasingfall, in den Lilienfelder Gebirgen, ist seit dem Jahr 1815, wo ihn der Verfasser des gegenwärtigen Gedichts, als damaliger Stiftsvorsteher, zugänglich, und dadurch erst bekannt machte, der Gegenstand der Aufmerksamkeit der Reisenden, die ihn jährlich in großer Anzahl besuchen. Seine Schönheit übertrifft jede Vorstellung. Die Felsenschlucht, durch welche sich die Lasing herabstürzt, hat drei Hauptabsätze, die nach Wiener Maß: