Daz Ich fürwar sagen wil,
Daz in langer Zeit
Nahent, noch weit,
Nie wart geritten noch gethan
Ain so schedleicher Woldan.
(Horneck R. Chr. C. 319.)
[4] Vers 140.
Iwan von Günß (Sohn des Grafen Heinrich) empörte sich erst gegen seinen eigenen König, fiel dann, häufig plündernd, auch in Oestreich und Steyermark ein, und verübte unzählige Grausamkeiten. Im Jahr 1286 schlug er den gegen ihn gesandten Abt von Admont; später auch Herman von Landenberg, der sich ihm mit seinen östreichischen und steyerischen Kriegern ergeben mußte. Herzog Albrecht, von Truppen entblößt, verschloß sich in Neustadt, und ging sogar den Vertrag von Hainburg ein, vermöge welchem die Gefangenen ausgewechselt, und in einem Krieg mit Ungern sie sich beide gegenseitige Hülfe leisten sollten. Iwan setzte seine Verheerungen in Oestreich bald wieder fort, bis endlich im Jahr 1280 ihn Albrecht mit starker Macht bekriegte, ihm Oedenburg nebst vielen andern Vesten, Burgen und Märkten abnahm, und ihn endlich, nach einer hartnäckigen Belagerung, in Günß bezwang. Ueber diese Belagerung siehe Horneck R. Chron. von Cap. 312 bis 315.
[5] Vers 228.
Ueber dieses historische Faktum siehe Fugger Ehrenspiegel S. 75. Cap. VIII.