Ueber die Sitte, sich gegenseitig die Schlacht anzukündigen, und dazu Tag und Stunde zu bestimmen, siehe oben Anmerkung zum siebenten Gesange [Vers 536].

[5] Vers 184.

Im Jahr 1289 überzog Kaiser Rudolph den Herzog von Burgund mit Krieg, eroberte Mömpelgard, und zwang ihn zum Frieden. Vor der Schlacht sandte er einen Bothen mit der Frage an ihn: „ob er zum Streiten bereit sey?“ und der Herzog ließ ihm sagen: „er seye darum hergekommen.“ (Siehe Horneck Reim-Chronik C. 329.)

[6] Vers 211.

Den Ritterschlag auf Schild und Schwert ertheilte Rudolph also vor der Schlacht: S. Horneck R. Chr. C. 149.

[7] Vers 542.

In den Gebirgsthälern Tirols, Steyermarks und Oestreichs, ist das sogenannte Scheiben­schießen eine beliebte und mitunter nützliche Unterhaltung des Volks. Zu Hauptschießen werden von nahe und ferne die Schützen geladen: das Kreisschießen ist das gewöhnliche an Sonn- und Festtagen; das Beste, ist der Preis dessen der den besten Schuß gethan.


[Zwölfter Gesang.]

[1] Vers 54.