Trat im festlichen Zug die Braut an der Seite des Freundes

Froh zum Altar’. Er eilt’ aus dem brausenden Jubelgedräng weg,

Fern in der neuern Welt ein Grab und den Frieden zu suchen.

Doch auf Siciliens Meereshöh’n von Korsaren gefangen,

Ward er nach Tunis geschleppt, und ein Räuber schenkt’ ihm die Freiheit,

Ehrend sein Jammergeschick, zum Hohne des schändlichen Undanks.

Tief in der Brust den finsteren Menschenhaß und der Heimath

Abscheu nährend, erkor er ein Grab zu seiner Behausung.

Jetzt ihm genaht, sprach Hugo mit herzerschütternder Stimme:

„Kurd dein Nahm’, Unglücklicher? Ha, nicht gabst du des Korans