Staunend blickt’ er umher: er sah durch Thränen der Wonne,
Fest an den Busen des Holden geschmiegt, die Gefilde des Himmels
Plötzlich enthüllt, und stand verloren in seliger Anschau.
Wie in des eisigen Winters Zeit, wenn düstere Nebel
Lange die Thäler umher, dicht lagernd, verhüllten, der Ostwind
Sausenden Flugs anstürmt, und die lästigen ferne verscheuchet:
Da glänzt herrlicher noch der hochaufwölbende Luftraum,
Und der bereifte Wald erhebt von den starren Gebirgshöh’n,
Schimmernd, das Haupt — hell glühet der Strom im sonnigen Thal fort:
Also zerfloß auch hier, vor den Augen des staunenden Fremdlings