Aengstlich horcht’ er. Ihm däucht: er höre vom nahen Gehölz her
Wieder das Muhen der Küh’, und hoch von den Alpen herunter
Glöcklein klingen. Ihn däucht: er höre das Rufen der Hirten,
Oder ein Lied der Sennerinn, die, mit umschlagender Stimme,
Freudig zum Wiederhall aufjauchzt Melodieen des Alplands.
Immer tönt es ihm nach. Ihn fesselt der lachenden Ebnen
Anmuth nicht; er fliehet der Städt’ einengende Mauern,
Einsam, und schaut, aufweinend, vom Hügel die heimischen Berghöh’n:
Ach, es zieht ihn dahin mit unwiderstehlicher Sehnsucht!
Aber im Osten schwebte der Mond mit strahlendem Antlitz