Lebt durch Hannibals Ruhm, des mächtigen, eidesgeweihten,

Furchtbar’n Rächer des Vaterlands, und blühet für immer

Ob dem erschütternden Muth: verschmähend die schimpfliche Knechtschaft,

Unterzugeh’n, auch im Falle noch groß, in würdiger Freiheit!

D’rum erhebe dein Herz, dem Guten und Wahren dich weihend:

Denn sie allein entführt der Zeit fortrollende Fluth nicht,

Und, umschwebend die Welt in ewigdauerndem Kreislauf,

Reichen sie dir zum Lohne den Kranz nie welkender Blüthen.“

Jetzt erhob er sich schnell, nach dem Lager zu kehren. Auch Ludwig

Säumte nicht; doch ihm quoll die Thrän’ aus den blitzenden Augen: