Jubelnde Worte. Sie wähnte betrübt: unwürdigen Scherz nur
Sinne der Greis; doch jetzt entzückenstrahlende Wahrheit
Schauend in seinem Gesicht, ergriff sie vernichtender Schrecken.
Bleich entfuhr sie dem Stuhl, ihr bebten geöffnet die Lippen,
Wankte näher, und stand, und hielt den pochenden Busen,
Aechzend; wankte zurück, und starrte durch quellende Zähren.
„Wie, und du weinst?“ sprach Hugo erstaunt, „das gönnt’ ich dir endlich:
Denn oft stillet die Thrän’ unendliches Weh’ in dem Herzen;
Aber nicht Thränen der Freud’ ersieht mein Aug’ in den deinen,
Die es zu sehen gehofft, und ach, vergeblich gehofft hat!“