Und sie begann: „Nicht Thränen der Freud’ erblickst du für jetzt noch,
Redlicher; doch versiegen wird nun jene des Kummers!
Nein, ich weine nicht mehr: denn soll ich den Ewiggeliebten
Wiederseh’n, o, dann, dann werden die heißesten Wünsch’ all’
Mir in dem einen gewährt: daß ich sterb’ an dem Herzen Toledo’s!“
„Ach,“ so schluchzte der Greis, „den Tod ersehntest du jetzo?
Heimwärts schiffet ihr bald, und spät im grauenden Alter
Schlummert ihr beide beglückt zum schöneren Leben hinüber!“
Aber sie schüttelt’ ihr Haupt, und begann in sinnender Schwermuth:
„Wie die unschuldige Taube, verscheucht, und im Fluge gemordet