Täglich umher! Sie erzählete dort lautweinend den Bäumen
All ihr Wehe: sie säuselten Trost, und den Blumen ihr Unglück:
Ihr erglänzte die Zähr’ aus dem duftenden Kelch, und ihr Wehruf
Scholl, dem klagenden Laut der Nachtigall ähnlich im Lenzmond.
Keiner der Männer betrat, die Straf’ urplötzlichen Todes
Scheuend, den Laubengang am dämmernden Abend; nur Hugo
Durfte der Einsamen nah’n, dem Dragut vertraute vor allen.
Aber es hatt’ erst jüngst ein Fischer die dürftige Hütte
Nahe der furchtbar’n Mauer erbaut aus duftendem Schilfrohr;
Zog im Grauen der Nacht das weitumschwimmende Fangnetz