Jetzo entwand sich in Weh’n dem Schooße Mathildens ein Knäblein.
Aber sie legt’ ihn matt an die todbleichschwebende Brust hin;
Griff nach der rieselnden Fluth, und taufte mit zitternder Rechten,
Ihn in dem heiligen Nahmen des Ein-Dreieinigen Gottes.
Dann noch fühlte sie tief, im eisigen Schauer des Todes —
Fühlt’ es, mit liebendem Blick nach Oben: ein Himmlischer löse
Sanft und mild das Band des irdischen Lebens. Ihr Herz schlug
Immer leiser und leiser. Es stand, und regte sich nicht mehr.
Schwebend über dem Fels, im hehren Flug zu des Himmels
Strahlenbahn, noch einmal senkte zur irdischen Heimath