„Gottes Friede mit dir! Der seligen Wiedervereinung
Stunde ist nah’: denn bald, verhauchend das tapfere Leben,
Eilst du mir freudig nach in die Segensgefilde des Himmels,
Wo kein Scheiden mehr ist, kein feindliches Schicksal, kein Tod mehr
Glückliche Herzen trennt; wo jegliche Thräne versieget,
Jede Klage verstummt, und Mathild’ dein harret mit Sehnsucht.“
Lispelte so. Sie küßte die thränenumflossenen Augen,
Leis’erbebend, ihm noch im innigen Kusse der Seelen,
Und entschwand, mit dem Engel im Arm, noch häufig herunter
Schauend, verklärt, und strahlender stets, wie ein Blitz in den Lüften.