Saß, und nach ihr sich sehnt’ in unaussprechlicher Rührung.

Nah’ ihm schwebte sie leis’: ihr pochte das Herz in dem Busen

Ob der Erinnerung ihres einstigen Glücks und der Leiden,

Die sie erduldeten beid’, in der Zeit entsetzlicher Trennung;

Legte den einen Arm um den Nacken ihm, legte das Söhnlein

Ihm an die Brust. Er stöhnt’, und blickt’ in schaudernder Ahnung

Um sich her: ihn ergriff die Näh’ unsterblicher Seelen.

Sieh’, ihn herzte das Kind, mit sanftumschlingenden Händchen

Hängend an seinem Hals, und pressend die Wang’ an die Wangen!

Doch sie sprach ihm leis’ an die Seele die Worte des Trostes: