Wie die getrennte Fluth der bergentsprossenen Quelle
Schnell den blumigen Hügel umfließt, den sinnig der Gärtner
Jüngst in dem Lusthain schuf: die beiden Arme, gesondert,
Streben sich wieder zu einen, und flieh’n im schöneren Lauf fort:
Wonne, so flog an die Brust der überseligen Mutter
Nun ein Engel, ihr Kind; umschlang den glänzenden Hals ihr,
Holdauflächelnd, und lallt’ ihr entzückt Willkommen und Gruß nach!
Aber sie hob ihn empor; sie jauchzte hinauf in den Himmel,
Eilt’, und flog, wie ein Stern hinschwindend im glänzenden Aether,
Nach dem Gezelt, wo ihr Gatte, versunken in tödlicher Schwermuth,