Liebliche Still’ umfing das Lager der Christen. Entschlummert
Ruhte der Krieger im luftigen Zelt; nur rings um den Wall her
Stand die Wache, nicht scheuend für heut’ den feindlichen Anfall
Mehr, und summte, gelehnt an’s Gewehr, ein munteres Liedchen
Leis’ in die Stille hinaus, sich die nächtlichen Stunden zu kürzen.
Ueber die Cedern herauf, an Zafrano’s entfernteren Höhen,
Schwebte der Mond, und erhellete rings den schweigenden Erdkreis.
Draußen im duftigen Meer, auf den fern entgleitenden Wellen,
Glomm sein düsteres Licht; er zog in dem finstern Gewässer
Hin die strahlende Bahn. Vom Schilf her säuselte Kühlung;