Unvergänglich fort in den hehren Gefilden des Himmels!“

Jener führte die jauchzende Schar zu des Meeres Gestad hin,

Sorgend für Aller Wohl nach dem Willen des edelsten Herrschers;

Aber er trat voll Wehmuth ein in die Thore von Tunis!

Anmerkungen zur Tunisias.

Erster Gesang.

[1] Vers 27.

Nach der Schlacht von Zama, soll P. Corn. Scipio den Hannibal gefragt haben: wen er für den größten Feldherrn halte? Dieser nannte zuerst Alexander den Großen, dann Pyrrhus den Epiroten, und den dritten sich selber. Scipio, darüber empfindlich, sprach weiter: „und was würdest du erst gesagt haben, wenn du auch mich überwunden hättest?“ — „Dann“ entgegnet’ ihm jener — „würde ich mich weit über jene Beiden gesetzt haben.“

[2] Vers 29.

Ludwig IX. (der Heilige), König von Frankreich, Sohn Ludwigs VIII. und Blanca’s von Castilien (geb. den 25. April 1215), der durch seine Frömmigkeit, Weisheit in Regierungsgeschäften, und durch persönliche Tapferkeit sich allgemeine Hochachtung erworben hatte, unternahm zuerst einen Kreutzzug nach dem gelobten Lande; eroberte im Jahre 1249 Damiata, und schlug den Sultan von Aegypten zu wiederholten Malen. Allein durch Hungersnoth und ansteckende Krankheiten zum Rückzug gezwungen, verlor er die errungenen Vortheile mit der Freiheit, die er nur durch die Zurückgabe von Damiata, und durch ein großes Lösegeld für sein mitgefangenes Heer, wieder erhielt. Im Jahr 1270 unternahm er einen zweiten Kreutzzug, schiffte nach Afrika über, und eroberte die Veste von Tunis; doch auch hier, wie in Syrien, raffte eine ansteckende Krankheit einen Theil seines Heeres weg, deren Opfer er selbst, am 25. August desselben Jahres, geworden ist. (Siehe dessen Lebensbeschreibung durch Delachaise und des Abtes de Choisi.)