Muhamed naht’ ihm ergrimmt. Er sah, wie finsteres Mißtrau’n
Ihm zerwühlte die Brust vor Furcht und banger Erwartung:
Ob der Christ ihm dereinst, wenn Hairaddins Macht er bezwungen,
Treu dem heiligen Eidschwur, noch den Zepter von Tunis
Frei gibt — oder ihn selber behält, mit räub’rischen Händen?
Sah’s, und schwang sich herab. Gleich einem gewaltigen Uhu,
Der vom Hunger gequält, mit erblindeten, feurigen Augen
Harrt in der Felsenkluft der Dämmerung; dann, sich erhebend,
Leis’ in dem Thal’ umher, mit weitgebreiteten Flügeln
Flattert, nach Beute zu späh’n: so naht’ auch Muhamed jetzo